Getestet: Preiswertes Großmembran-Kondensator-Mikrofon

Mit dem Rode N1 enthält der Radiokoffer ein hochwertiges Mikrofon für Aufnahmen und Sendungen mit dem Radiokoffer. Falls ein zweites Mikrofon benötigt wird, zum Beispiel für Doppelmoderation oder Interviews mit Studiogästen, kann man entweder einen Digitalrekorder als Mikrofon verwenden oder ein ein zweites Mikrofon anschaffen. Hier bietet sich das nur 33 € teure Fame Studiomikrofon CM2 als preiswerte Alternative zum Rode N1 an.

Der Klangunterschied zum Rode N1 ist nur in Nuancen hörbar. Auch das etwas größere Grundrauschen fällt in der Praxis kaum auf.

Da das Mikro ohne Mikrofonkabel geliefert wird, muss dieses noch angeschafft werden und sollte lang genug sein, zum Beispiel dieses. Ein Adapter für den Mikrofonständer wird mitgeliedert.

Für den Einsatz benötigt das Mikrofon eine 48V-Phantomspeisung. Im Radiokofferstudio liefert die unser H4N Digitalrekorder. Der hat am unteren Ende zwei Standard-XLR-Mikrofoneingänge mit Phantomspeisung. Dort schließen das Fame CM2 an. Vorher nimmt man am H4N folgende Eingstellungen vor:
Mit  Menu>Input>Phantom>ON  schaltet man die Phantomspeisung ein. Mit  Menu>Input>Mono Mix>ON  stellt man den Recorder auf Mono. Mit  Menu>Input>1/2 Link> ON  werden die beiden XLR-Eingänge zu einem kombiniert.
Auf der Vorderseite des H4N drückt man links unter MIC die Knöpfchen 1 und 2, um die unteren Eingänge zu aktivieren. Jetzt nimmt das H4N über das angeschlossene Fame CM2 auf. Wenn man das H4N wie in dieser Anleitung mit dem Yamaha AG03 verbindet, hat man ein hervorragendes Zweitmikrofon im Studio.

Alternativ kann man auch Mischpulte mit Eingängen für mehrere Mikrofone im Radiokofferstudio verwenden. Wie das funktioniert, steht in diesem und in diesem Blogeintrag. An diesen Mischpulten schließt man dann das Rode N1 und das CM2 an direkt an.

Die mitgelieferte Befestigung hält das Mikrofon sicher an einem Mikrofonstativ